Warum Farben kippen: sRGB, Display P3 und Profile
Weshalb dieselbe Datei auf verschiedenen Geräten anders aussieht – Farbraum, eingebettete Profile und die Konvertierung beim Export.
Farbe als Zahl und Farbe auf dem Bildschirm sind zweierlei. Der Farbraum legt fest, welches Rot RGB (255, 0, 0) ist: sRGB und Display P3 liefern bei identischen Werten unterschiedliche Sättigung. Ein eingebettetes Profil liefert dem Leser die Zuordnung.
Fehlt das Profil, nehmen Browser und Betriebssystem meist sRGB an. Ein Display-P3-Bild ohne Profil wirkt matter; werden seine Werte direkt als sRGB exportiert, wirkt es zu kräftig. Der PhotoPSD-Editor zeigt das Arbeitsprofil im Dialog „Neues Dokument“ und in den Eigenschaften.
Für Bildschirmausgabe ist sRGB die sichere Wahl. CMYK-Druckworkflows, Softproofing und 16-Bit-Bearbeitung liegen außerhalb dieses Werkzeugs; um Größen und Formate geht es in Export für das Web.
Mit der eigenen Datei testen
Öffnen Sie eine PSD mit Ebenen und sehen Sie, wie die Panels zum Gelesenen passen.